Lebensfreude und positive Energie

Weniger Sorgen machen – 10 Tipps, die dir dabei helfen

Sorgen machen, ein Thema das viele von uns, meiner Meinung nach, aber insbesondere Frauen betrifft. Ständig machen wir uns Gedanken darüber, was alles schief laufen könnte, malen uns wirre Szenarien aus, die in aller Regel niemals eintreffen und doch ertappen wir uns immer wieder dabei. Wenn dann auch noch äußere Umstände, wie eine Pandemie hinzukommen, ist der Drops gelutscht. Immer mehr Studien weisen nach, dass die Zahl derer, die unter Schlaflosigkeit, Angstzuständen und sogar Depressionen leiden, seit Beginn der Pandemie rasant gestiegen ist. Wir machen uns also vermehrt Sorgen und fühlen uns gleichzeitig darin bestätigt, dass unsere Sorgen berechtigt wären.

Tatsächlich aber treffen nur etwa 15 % der Sorgen, die wir uns tagtäglich machen, in der Realität zu. Und 80 % unserer Befürchtungen lassen sich letztlich viel leichter lösen, als zuvor gedacht. Das sind doch mal gute Neuigkeiten. Wenn du aber, genau wie ich, dich trotzdem ab und an mit sorgenvollen Gedanken ertappst, dann habe ich hier 10 Tipps für dich, die mir selbst ab und an helfen, wieder klarer und sorgenfreier zu denken. Ich hoffe sie helfen auch dir. Viel Spaß damit.

1. Bewegung

Bewegung hilft nicht nur unserem Körper sondern auch unserem Geist. Ein Spaziergang in der Natur kann wahre Wunder bewirken und unseren Fokus auf die schönen Momente des Lebens richten. Dabei merke ich oft, dass all die vermeintlichen Probleme, die ich mir ausgemalt habe, gar nicht so groß sind wie sie mir zuvor erschienen.

bewegung für weniger sorgen machen

Hast du dich schon einmal gefragt, weshalb du dich nach einer anstrengenden Sporteinheit so gut fühlst? Sport hebt nachweislich unsere Stimmungslage und geistige Leistungsfähigkeit. Eine runde Joggen oder auspowern durch Cardio, Krafttraining etc. führt zu einer höheren Konzentration an Glücksbotenstoffen, wie Dopamin, Endorphin und Serotonin im Gehirn. Der präfrontale Cortex, unser Denkzentrum des Gehirns, ist beim Sorgen machen ziemlich aktiv, wird beim Sport aber entlastet. Der Sport sollte dabei anstrengend sein und zugleich Spaß machen.

2. Schreiben

Zugegeben, für mich als Fan des geschriebenen Wortes, klingt das Ganze ziemlich einfach. „Schreiben, wer, ich? Das kann ich doch gar nicht!“, denkst du dir jetzt vielleicht. Aber keine Panik. Du musst für diese Übung nicht gut schreiben können, denn du schreibst nur für dich. Und wenn du als Kind schon einmal Tagebuch geschrieben hast, dann dürfte dir diese Übung absolut keine Probleme bereiten. Wie kann dir das Schreiben jetzt aber helfen, deine Sorgen loszuwerden?

Das ist ganz einfach. Du besorgst dir Papier und Stift, setzt dich hin und beginnst über all das zu schreiben, was dir im Kopf herumschwirrt. Schreibe einfach alle Gedanken, die kommen, auf das Papier und setzte dabei den Stift nicht ab. Bleibe im Fluss. Indem wir das aufschreiben, was uns beschäftigt, entleeren wir das Wirrwarr in unserem Gehirn. Wir denken oft immer wieder über die selben Dinge nach, unsere Gedanken kreisen. Wenn wir sie niederschreiben, dann haben wir unseren Kopf wieder frei. Die schlechten Gedanken sind für eine Zeit lang wie weggeblasen. Das Schreiben sorgt damit auch für Klarheit.

Zum Vergleich kannst du auch einmal nach den Schlagworten „Journaling“ oder „Morgenseiten“ googeln. Hier findest du einige Tipps für deine neue Schreibroutine.

Weniger Sorgen machen durch Schreiben

3. Dankbarkeit

Dankbarkeit ist mein absoluter Game-Changer. Denn egal wie schlecht es dir geht, wenn du deine Gefühle auf die Dinge legst, für die du dankbar bist, dann kannst du in diesem Moment kein schlechtes Gefühl empfinden. Du kannst nicht gleichzeitig dankbar und traurig oder frustriert sein. Die Dankbarkeit überlagert all die schlechten Gefühle und damit auch deine Sorgen.

Schreibe dazu einfach täglich drei bis fünf Dinge, Menschen oder Erfahrungen auf, für die du aufrichtig dankbar bist. Wenn du ein absoluter Neuling bist und nicht weißt, wie du mit deiner Dankbarkeitsroutine starten sollst, empfehle ich dir, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen.
Weitere Infos findest du in meinem Blogartikel „Morgenritual: Das Dankbarkeitstagebuch“

4. Ein Bad nehmen

Gerade im Winter kämpfen wir oft mit dem trüben und kalten Wetter. Es schlägt uns auf die Stimmung und die alltäglichen Sorgen scheinen sich zu verstärken.
Genau jetzt kann ein Entspannungsbad wahre Wunder bewirken. Der heiße Dampf des Wassers, der deinen Körper umhüllt und wärmt, das reinigende und geschmeidige Gefühl des Badeschaums lädt geradezu zum entspannen, abschalten und träumen ein. Nimm dir die Zeit nur für dich und denke an all das Schöne in deinem Leben. Wenn du trotzdem noch das Gefühl hast, nicht abschalten zu können, hilft es dir vielleicht auch, währenddessen Musik zu hören oder zu meditieren.

Ich nutze dazu gerne die Badezusätze der Marke „Kneipp“.
Eine passende Auswahl findest du hier:
Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad „Gute Laune“
Kneipp Cremebad „Wohlfühlzeit“
Kneipp Geschenkpackung „Goodbye Stress“
Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad „Ruhepol“
Kneipp Geschenkpackung „Happy Bath Time“

5. Singen

Das tolle am Singen ist, dass wir in dieser Zeit nicht an etwas anderes, als an das gegenwärtige Lied denken und dadurch aus unseren Gedankenkarussel ausbrechen können. Egal ob klangvoll oder total schief, singen unter der Dusche oder im Auto hebt direkt die Stimmung. Oder hast du schon einmal von deinem Lieblingslied schlechte Laune bekommen? Wohl kaum. Musik kann wahre Wunder bewirken. Nicht umsonst wird Musik als Therapieform eingesetzt um emotionale Störungen und sogar neurologische Erkrankungen, wie Demenz und Parkinson zu behandeln.

Ivan Repušić, ein kroatischer Dirigent, äußerte sich zur Musik in einem Interview für die Zeit wie folgt: “Etwas, was man nicht beschreiben kann, was man nur fühlt – das ist Musik”.
Und wenn du durch die Musik wahre Freude fühlst, dann sind deine Sorgen wie weggeblasen.
Mein Tipp, erstelle eine Gute-Laune-Playlist und packe so viele Songs wie möglich drauf, die dich zum lächeln bringen.

6. Tanzen

Shake shake shake, shake shake shake, shake your booty, shake your booty.
Wann hast du das letzte Mal so ausgiebig getanzt, dass du danach komplett außer Atem warst? Zugegeben, bei mir ist das auch schon lange her. Ich tanze auch nicht so gerne in der Öffentlichkeit, sondern lieber für mich. So ein kleiner Tanz durch die Wohnung ist deshalb schon mal drin und funktioniert auch im Lockdown ganz wunderbar ;).

Und auch wenn ich nicht die geborene Tänzerin bin, so fühle ich mich nach einem kleinen Tänzchen direkt besser. Einfach mal alles von der Seele tanzen lautet hier das Motto und es funktioniert. Egal ob du alleine, zusammen mit einem Partner, im Club, draußen im Regen oder in deinen eigenen vier Wänden tanzt, es hilft dir, die Stimmung zu heben und in dem Moment gar nicht erst an deine Sorgen zu denken.

7. Einfach anfangen

Oft werden erfolgreiche Menschen gefragt, wie sie es schaffen, ein erfolgreiches und gleichzeitig sorgenfreies Leben zu führen. Und sie sagen, sie haben einfach damit angefangen. Also, nicht nur reden, sondern ins TUN kommen, das ist das Geheimnis. Gerade berechtigte Sorgen solltest du nicht auf die lange Bank schieben, sondern direkt Lösungen dafür finden und diese umsetzen. Natürlich kannst du nicht erwarten von jetzt auf gleich deine Schulden loszuwerden, deinen Traumpartner zu finden oder deine Selbständigkeit aufzubauen. Aber du kannst genau jetzt damit anfangen, etwas dafür zu tun und die Samen für deine zukünftige Ernte säen.

Aber überfordere dich nicht, denn das bringt dir nur neue Sorgen und die wollen wir ja schließlich loswerden. Fange klein an. Überlege dir, was ist dein großes Ziel und breche dieses in Teilziele herunter. Mache also gearde am Anfang ganz viele kleine Babysteps. Dann hast du permanent ein kleines Erfolgserlebnis, auf das du zurecht stolz sein kannst. Dale Carnegie schreibt über diesen Schaffens-Prozess in seinem Buch „Sorge dich nicht – lebe“ und beschreibt ihn als die beste Lösung, sich weniger Sorgen zu machen.

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8. Meditation & Yoga

Meditation lässt dich nach Innen schauen und deine innere Welt klarer werden. Alles was sich im Innen verändert, wird sich über kurz oder lang auch im Außen verändern. Denn du ziehst die Energie an, die du aussendest.

Yoga hilft dir wiederrum, deine Balance wieder zu finden und dankbar zu sein. Yoga verbindet uns mit unserem Atem und wenn wir uns darauf konzentrieren, können wir uns nicht gleichzeitig auf all unsere Sorgen konzentrieren. Folglich fühlen wir uns automatisch gelassener.

Falls du noch auf der Suche nach einer passenden Yogatmatte bist, findest du hier eine kleine Auswahl.

weniger Sorgen machen durch Yoga

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9. Mit jemandem sprechen

Probleme lösen sich nicht, in dem wir ständig darüber grübeln. Oft sind wir selbst in unser Gedankenkonstrukt so verstrickt, dass wir gar nicht mehr klar denken können. Hier hilft es, mit einer außenstehenden Person darüber zu sprechen. Das kann ein Freund, ein Familienangehöriger, ein Coach oder Therapeut sein, wenn du deine Sorgen zum Beispiel mit einer Person besprechen willst, die dir nicht nahesteht und die eine neutrale Sichtweise auf deine Probleme hat.

10. Das Hier und Jetzt genießen

Unsere Probleme drehen sich meistens um Dinge, die entweder bereits passiert sind oder in der Zukunft eintreffen könnten, sie passieren aber fast nie im gegenwärtigen Moment. In unserem Gedankenkonstrukt sind wir ganz oft bei den Dingen, die wir kontrollieren wollen, und dabei nie im Hier und Jetzt.

Die meisten Dinge im Außen, wie eine Jobzusage, die Reaktion unserer Mitmenschen auf ein bestimmtes Ereignis oder die gegenwärtige Corona-Situation können wir nicht kontrollieren, wohl können wir aber entscheiden, wie wir damit umgehen. Trübsal blasen oder einfach das beste daraus machen? So oder so, es ist immer deine Entscheidung. Deshalb lautet mein Tipp an dich: einfach mal die Sorgen auf später verschieben und dich auf die Gegenwart fokussieren um den jetzigen Moment zu genießen.

Ich weiß, dass unsere Gedanken oft sehr laut sind und wir ihnen dadurch unbewusst sehr viel Macht verleihen. Aber denk immer daran, DU bist nicht deine Gedanken, du musst ihnen nicht glauben. Folglich musst du auch deinen Sorgen nicht immer glauben und du bist ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Wenn dich doch hin und wieder deine Sorgen übermannen, dann nimm dir die 10 Tipps zur Hand und setzte ein paar davon direkt um. Bleib positiv und glaube daran, dass sich alles fügt.

Alles Liebe,

zaubervee

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